Terrazzo“ ist ein altes italienisches Wort, es bedeutet nichts anderes als Bodenbelag.

Die Herstellung des Terrazzobodens ist ein uraltes Handwerk, man kann dieses Handwerk bis 700 vor Christus verfolgen. Die damaligen Herstellungsregeln haben noch heute ihre Gültigkeit. Als Bindemittel wurde damals Kalk, Gips oder Traßkalk verwendet. Ab dem 19. Jahrhundert wurden dann die heutigen Normzemente eingesetzt. Die Zuschlagsstoffe waren damals wie heute Natursteine in verschieden Körnungsgrößen.

Herstellung von Terrazzoböden

- Terrazzoböden sind zweischichtig
- Unterbelagsestrich, je nach Untergrund Stärke 4,5 - 7 cm
- Terrazzovorsatz mit Zuschläge und Farbpigmente nach Musterzusammensetzung, Stärke 1,5 – 2,5 cm

Der Terrazzovorsatz wird mit einer Stahlwalze verdichtet und nach ausreichender Erhärtung in verschiedenen Schleifvorgängen geschliffen und gespachtelt, bis das Größtkorn bzw. die vorgegebene Rutschsicherheit von R9 oder höher erreicht wird.

Als Zuschlag für geschliffene Terrazzoböden sind schleif- und polierfähige Körnungen möglichst gleicher Härte zu verwenden. Auf Wunsch kann der Terrazzoboden auch ableitfähig hergestellt werden.